Katsuyasu Kamo Santoku 165 – japanisches Allzweckmesser aus VG10-Damaststahl
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Das Katsuyasu Kamo Santoku 165 ist ein kompaktes japanisches Allzweckmesser mit 165 mm Klingenlänge. Es eignet sich für Gemüse, Fisch, Kräuter, Obst und Fleisch ohne Knochen und verbindet eine breite, gut kontrollierbare Klinge mit einer handlichen Grösse für die tägliche Küchenarbeit.
izabela K. hat die KAMO-Messer persönlich in Echizen in der Präfektur Fukui ausgewählt. Im Takefu Knife Village konnten wir unterschiedliche Messerformen und Ausführungen direkt vergleichen. Angaben zum Klingenaufbau und zur Oberflächenbehandlung stammen zusätzlich aus unserem direkten Austausch mit Shinsuke Kamo von 加茂刃物製作所 – Kamo Hamono Seisakusho.
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Katsuyasu Kamo Santoku 165 – wofür eignet sich dieses japanische Allzweckmesser?
Das Santoku gehört zu den bekanntesten japanischen Küchenmessern. Der Name wird häufig mit „drei Tugenden“ übersetzt und verweist auf die vielseitige Verwendung für Gemüse, Fisch und Fleisch. Die breite Klinge und die kompakte Länge unterstützen eine kontrollierte Messerführung und machen das Santoku zu einem sehr vielseitigen Messer für die tägliche Küche.
Mit 165 mm Klingenlänge bleibt das Katsuyasu Kamo Santoku angenehm handlich. Es bietet ausreichend Schneidfläche für viele tägliche Aufgaben, benötigt aber weniger Platz auf dem Schneidebrett als ein längeres Gyuto.
Geeignet für
- Gemüse und Kräuter schneiden, zerkleinern und fein vorbereiten
- Fisch portionieren und sauber zuschneiden
- Fleisch ohne Knochen kontrolliert schneiden
- Obst und kleinere bis mittelgrosse Zutaten verarbeiten
- Druckschnitte, ruhige Zugschnitte und kurze kontrollierte Wiegebewegungen
Santoku 165 im Vergleich zu Usuba (Nakiri) 165 und Gyuto 210
Das Santoku 165 ist innerhalb unserer KAMO-Auswahl das kompakte Allzweckmesser. Gegenüber dem Usuba (Nakiri) 165 ist es breiter einsetzbar, weil es neben Gemüse auch Fisch und Fleisch ohne Knochen gut abdeckt.
Das Gyuto 210 bietet mit seiner längeren Klinge mehr Reichweite für grössere Zutaten und längere Schnittbewegungen. Wer ein wendiges Messer für die tägliche Küche und kleinere bis mittelgrosse Schneidarbeiten bevorzugt, findet im Santoku häufig die angenehmere Lösung. Wer mehr Länge und einen stärker ausgeprägten Kochmessercharakter sucht, sollte das Gyuto vergleichen.
Breite Klinge, kontrollierte Führung und kompakte Bauform
Die für ein Santoku typische breite Klinge vermittelt viel Kontrolle über das Schnittgut. Nach dem Schneiden lassen sich Gemüse, Kräuter und andere Zutaten mit der Klingenseite bequem aufnehmen und in Topf, Pfanne oder Schüssel geben.
Mit einer Gesamtlänge von rund 300 mm bleibt das Messer kompakt. Der Plywood-/Schichtholzgriff mit geschlossener Metallzwinge unterscheidet sich konstruktiv von vielen japanischen Santoku mit traditionell eingestecktem Wa-Holzgriff.
Mit rund 147 g besitzt das Santoku 165 eine ausgewogene Kombination aus Handlichkeit, Klingenfläche und ruhiger Führung.
Rostfreier VG10-Schneidkern mit insgesamt acht Edelstahl-Seitenlagen
Die häufig verwendete Bezeichnung VG10-Damaststahl lässt sich bei diesen KAMO-Messern präziser beschreiben. Nach direkter Auskunft von Shinsuke Kamo liegt im Zentrum ein rostfreier VG10-Schneidkern. Auf beiden Klingenseiten befindet sich ein mehrlagiger Edelstahlverbund; beide Klingenseiten zusammen bestehen aus insgesamt acht Edelstahl-Seitenlagen.
Der VG10-Kern bildet die eigentliche Schneide. Die Edelstahl-Seitenlagen prägen zugleich die sichtbare Damastzeichnung. Mit einer Härte von etwa 61 ± 1 HRC verbindet die Klinge hohe Schärfe und gute Schnitthaltigkeit mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Das Santoku 165 ist beidseitig geschliffen (Double Bevel).
Direkt von KAMO bestätigt
Kernstahl: VG10 · Seitenmaterial: mehrlagiger Edelstahl · Lagenzahl: beide Klingenseiten zusammen insgesamt 8 Edelstahl-Lagen. Diese Angaben stammen aus unserem direkten Austausch mit Shinsuke Kamo in Echizen.
Edelstahlperlen-Finish und Damastzeichnung
Beim Santoku 165 wird die Klingenoberfläche nach direkter Auskunft von KAMO mit Edelstahlperlen behandelt. Dadurch entsteht die fein matte Oberflächenwirkung, auf der die Damastzeichnung sichtbar bleibt. Das Finish betrifft die Gestaltung der Oberfläche und verändert nicht den bestätigten Klingenaufbau aus VG10-Kern und Edelstahl-Seitenlagen.
Das grosse Gyuto 270 bildet innerhalb unserer KAMO-Auswahl eine Besonderheit: Dort verwendet KAMO standardmässig Glasperlen für eine markantere Oberflächenwirkung. Diese Unterscheidung haben wir direkt mit KAMO geklärt.
Katsuyasu Kamo, Kamo Hamono und die Signatur 加茂勝康
Die auf der Klinge sichtbaren Schriftzeichen 加茂勝康 geben den Namen Katsuyasu Kamo in japanischer Schreibweise wieder. In japanischer Namensreihenfolge steht der Familienname Kamo vor Katsuyasu; deshalb begegnen international sowohl Kamo Katsuyasu als auch Katsuyasu Kamo. Beide Bezeichnungen meinen dieselbe Person.
Katsuyasu Kamo ist eng mit der Geschichte des Takefu Knife Village verbunden und wird dort als zweite Generation von Kamo Hamono Seisakusho geführt. Shinsuke Kamo wird als dritte Generation der Werkstatt vorgestellt. Für izabela K. ist besonders wertvoll, dass wir die Messer nicht nur aus Produktunterlagen kennen, sondern vor Ort ausgewählt haben und technische Fragen direkt mit der Werkstatt klären können.
Eigenschaften / technische Daten
| Katsuyasu Kamo Santoku 165 | |
|---|---|
| Hersteller / Werkstatt | Katsuyasu Kamo / Kamo Hamono Seisakusho |
| Messertyp | Santoku / japanisches Allzweckmesser |
| Klingenlänge | 165 mm / 16,5 cm |
| Gesamtlänge | ca. 300 mm / 30,0 cm |
| Gewicht | ca. 147 g* |
| Kernstahl | rostfreier VG10-Stahl |
| Klingenaufbau | VG10-Schneidkern + insgesamt 8 Edelstahl-Seitenlagen |
| Schliff | beidseitig / Double Bevel |
| Oberflächenfinish | fein mattiertes Edelstahlperlen-Finish |
| Härte | ca. 61 ± 1 HRC |
| Korrosionsverhalten | rostfrei / rostbeständig – Handreinigung und Abtrocknen empfohlen |
| Klingeninschrift | 加茂勝康 – Katsuyasu Kamo |
| Griff | Plywood-/Schichtholzgriff mit geschlossener Metallzwinge |
| Herkunft | Echizen, Präfektur Fukui, Japan / Takefu Knife Village |
| Zustand | Neuware – lagernd und lieferbar |
* Handgefertigt; geringfügige Stückabweichungen möglich.
Schärfe und Pflege – unkompliziert im Alltag, Service bei Bedarf
Ein Katsuyasu-Kamo-Messer ist für den regelmässigen Einsatz in der Küche gemacht. Der rostfreie VG10-Schneidkern und die Edelstahl-Seitenlagen sind im Alltag unkompliziert zu pflegen. Handreinigung, unmittelbares Abtrocknen und ein klingenschonendes Schneidebrett helfen dabei, die feine Schneide lange zu erhalten.
Wie häufig eine Unterhaltsschärfung sinnvoll wird, hängt von Nutzung, Schneidtechnik und Schneidebrett ab; einen festen Wartungsrhythmus gibt es nicht. Unsere KAMO-Kunden unterstützen wir bei Bedarf auch nach dem Kauf mit Empfehlungen zur geeigneten Unterhaltspflege und zum Nachschärfen. Sollte später eine professionelle Aufarbeitung sinnvoll werden, können wir die fachgerechte Bearbeitung ebenfalls organisieren.
Für eine lange Schneidleistung
- von Hand reinigen und anschliessend abtrocknen
- nicht in der Spülmaschine reinigen
- klingenschonende Holz- oder hochwertige Kunststoffbretter verwenden
- Glas, Stein und Keramik als Schneidunterlage vermeiden
- keine Knochen, Tiefkühlware oder sehr harte Materialien schneiden
Lieferumfang
- 1 × Katsuyasu Kamo Santoku 165
Häufige Fragen zum Katsuyasu Kamo Santoku 165
Für wen eignet sich ein Santoku mit 165 mm Klingenlänge?
Das Santoku 165 eignet sich besonders für Anwender, die ein kompaktes und vielseitiges japanisches Allzweckmesser für Gemüse, Fisch, Kräuter und Fleisch ohne Knochen suchen. Die Klingenlänge lässt sich gut kontrollieren und passt auch auf kleinere Arbeitsflächen.
Was unterscheidet das Santoku 165 vom Gyuto 210?
Das Santoku ist kürzer und kompakter und besitzt eine breitere Klinge. Das Gyuto 210 bietet mehr Reichweite und eignet sich besonders für längere Zugschnitte und grössere Zutaten. Beide Messer sind vielseitig, sprechen aber unterschiedliche Vorlieben bei Klingenlänge und Schneidbewegung an.
Was unterscheidet das Santoku 165 vom Usuba (Nakiri) 165?
Das Usuba (Nakiri) 165 ist stärker auf Gemüse und eine relativ gerade Schnittführung spezialisiert. Das Santoku ist vielseitiger und eignet sich zusätzlich für Fisch und Fleisch ohne Knochen. Wer ein universelles Küchenmesser sucht, ist mit dem Santoku breiter aufgestellt; wer überwiegend Gemüse verarbeitet, sollte das Usuba (Nakiri) vergleichen.
Kann man mit dem Santoku 165 wiegen?
Kurze und kontrollierte Wiegebewegungen sind möglich. Wegen der vergleichsweise flachen Schneidenlinie eignet sich das Santoku jedoch besonders für Druckschnitte, Auf- und Abwärtsbewegungen und ruhige Zugschnitte.
Wie ist die Klinge des Katsuyasu Kamo Santoku 165 aufgebaut?
Im Zentrum liegt ein rostfreier VG10-Schneidkern. Nach direkter Auskunft von KAMO bestehen die Edelstahl-Seitenlagen beider Klingenseiten zusammen aus insgesamt acht Edelstahl-Lagen. Die Seitenlagen prägen zugleich die sichtbare Damastzeichnung.
Ist das Katsuyasu Kamo Santoku 165 rostfrei?
Ja, die Klinge gilt als rostfrei beziehungsweise rostbeständig. VG10-Schneidkern und Edelstahl-Seitenlagen sind deutlich pflegeleichter als eine klassische Kohlenstoffstahlklinge. Wir empfehlen dennoch Handreinigung und unmittelbares Abtrocknen.
Ist das Katsuyasu Kamo Santoku 165 beidseitig geschliffen?
Ja. Das Santoku 165 ist beidseitig geschliffen (Double Bevel) und lässt sich dadurch für viele Anwender sehr intuitiv führen.
Wie bleibt ein KAMO-Messer langfristig scharf?
Entscheidend sind eine geeignete Schneidunterlage und rechtzeitige Schärfeerhaltung, sobald die gewohnte Leichtigkeit beim Schneiden merklich nachlässt. Einen festen Schärfkalender gibt es nicht. Kunden, die ihr KAMO-Messer bei izabela K. erwerben, beraten wir bei Bedarf auch zur weiteren Unterhaltspflege und können später erforderliche Schleifarbeiten organisieren.
Santoku, Usuba (Nakiri) oder Gyuto?
Das Santoku 165 ist das kompakte Allzweckmesser innerhalb unserer KAMO-Auswahl. Wenn Gemüse im Mittelpunkt steht, vergleichen Sie das Katsuyasu Kamo Usuba (Nakiri) 165. Für mehr Reichweite und grössere Zutaten eignet sich das Katsuyasu Kamo Gyuto 210. Weitere Hintergründe finden Sie in unserer Katsuyasu-Kamo-Messerwelt.
